AGB

Stand: 01.11.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der KreativFabrik GmbH, Leobschützer Str. 63, 90473 Nürnberg (nachfolgend „KreativFabrik“), und ihren Auftraggebern über Leistungen aus den Bereichen Webseiten, Software und Systeme, KI-Anwendungen, Workshops sowie Content und Social Media.

Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht.

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen. Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag gehen diesen AGB vor.

§ 2 Vertragsschluss

Unsere Angebote sind freibleibend und 30 Tage gültig, sofern im Angebot nichts anderes steht. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot in Textform annimmt (zum Beispiel per E-Mail) oder wir einen Auftrag in Textform bestätigen. Inhalt und Umfang der Leistung ergeben sich aus dem Angebot und gegebenenfalls einer Leistungsbeschreibung.

§ 3 Leistungen und Mitwirkung

Wir erbringen unsere Leistungen nach dem Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Wir dürfen geeignete Subunternehmer und Dienstleister einsetzen; für sie haften wir wie für eigenes Handeln.

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistung nötigen Inhalte, Informationen, Zugänge und Freigaben rechtzeitig und vollständig bereit. Er sichert zu, dass er an den bereitgestellten Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Daten) die erforderlichen Rechte besitzt, und stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesen Inhalten beruhen. Verzögerungen, die aus fehlender oder verspäteter Mitwirkung entstehen, verschieben vereinbarte Termine entsprechend; dadurch entstehender Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.

§ 4 Änderungen am Leistungsumfang

Wünscht der Auftraggeber Änderungen oder Erweiterungen nach Vertragsschluss, teilen wir mit, wie sich das auf Aufwand, Preis und Termine auswirkt. Die Änderung wird erst nach Einigung in Textform umgesetzt. Bis dahin arbeiten wir auf Grundlage des ursprünglichen Auftrags weiter.

§ 5 Abnahme

Soweit Werkleistungen geschuldet sind (zum Beispiel eine fertige Webseite oder Software), nimmt der Auftraggeber sie nach Bereitstellung innerhalb von 14 Tagen ab, wenn sie im Wesentlichen vertragsgemäß sind. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber sie produktiv nutzt (etwa eine Webseite veröffentlicht) oder innerhalb der Frist keine wesentlichen Mängel in Textform benennt.

§ 6 Vergütung und Zahlung

Es gelten die im Angebot genannten Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Ist nichts anderes vereinbart, berechnen wir Projekte zu 50 % bei Auftrag und zu 50 % bei Abnahme; Aufwand nach Stunden oder Tagen wird monatlich abgerechnet. Laufende Leistungen (zum Beispiel Hosting, Betreuung oder Abonnements) werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Nach erfolgloser Mahnung dürfen wir laufende Leistungen bis zum Ausgleich zurückhalten.

§ 7 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck. Weitergehende Rechte, etwa ein ausschließliches Recht oder das Recht zur Bearbeitung durch Dritte, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

Vorbestehende Werkzeuge, Bibliotheken, Vorlagen und allgemeines Know-how bleiben unser Eigentum, auch wenn sie im Ergebnis verwendet werden. Open-Source-Bestandteile unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen. Wir dürfen den Auftraggeber und das Projekt nach Abschluss als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.

§ 8 Hosting und Betrieb

Übernehmen wir Hosting oder Betrieb, schulden wir eine dem Stand der Technik entsprechende Verfügbarkeit, aber keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten kündigen wir nach Möglichkeit vorher an. Ist nichts anderes vereinbart, laufen solche Verträge auf unbestimmte Zeit und sind mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende kündbar. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 9 Gewährleistung

Bei Mängeln einer Werkleistung haben wir zunächst das Recht zur Nacherfüllung. Schlägt sie zweimal fehl, kann der Auftraggeber nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder vom Vertrag zurücktreten. Mängel sind in Textform und möglichst nachvollziehbar zu melden. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Abnahme, außer bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

§ 10 Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen einer übernommenen Garantie.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf die der Auftraggeber vertrauen darf, ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für den Verlust von Daten haften wir nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber entstanden wäre.

§ 11 Workshops und Schulungen

Für Workshops gelten die im Angebot genannten Termine und Teilnehmerzahlen. Sagt der Auftraggeber einen fest vereinbarten Termin ab, berechnen wir bei Absage bis 14 Tage vorher keine Kosten, bis 7 Tage vorher 50 % und danach 100 % der vereinbarten Vergütung; bereits angefallene Reise- und Materialkosten werden stets erstattet. Ein Ersatztermin kann vereinbart werden. Fällt ein Termin durch Krankheit oder höhere Gewalt auf unserer Seite aus, vereinbaren wir einen neuen Termin; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Verarbeiten wir im Auftrag personenbezogene Daten, schließen wir dazu einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Nürnberg. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.

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